Stadtspaziergang auf die faule Art
Die Stadt auf dem Bildschirm: Virtuelles Stadtmodell
Kommen Sie mit auf einen historischen Spaziergang durch die Straßen und Gassen der Stadtinsel. Lassen Sie sich per Mausklick Geschichte(n) zu einzelnen Häusern erzählen. Oder hören und verfolgen Sie auf dem Bildschirm in 13 Stationen Geschichte(n) einer Kleinstadt auf einer Insel. Oder das Ringen der Menschen über Jahrhunderte mit der Elbe und ihren Fluten. Und wenn Sie ihre Vorfahren suchen: eine Datenbank hilft ihnen weiter. Gezeigt wird auch das Sommerhochwasser 2002 und die Folgen. In unserer Multimedia Vorstellung zeigen wir, dass die Menschen immer mit dem Hochwasser in Hitzacker gelebt haben und was mit dem Deichsschutz auf die Bevölkerung zukommt. In einer Simulation kann der Besucher - von Studenten umgesetzt, nach Recherchen im Archiv des Zollhauses und Zeitzeugen (u. Ernst-August Kerting) - das Wasser der Elbe und Jeetzel steigen lassen und sehen was in der Stadt geschieht. In Abständen von 100 Jahren hieß es Land unter in Hitzacker. Aber das soll mit der Deichmauer nun dann vorbei sein. Unwiderbringlich verschwindet die offene Seite Hitzackers zur Elbe und dem Vorland.
Ein Projekt mit dem Studiengang Medieninformatik der Hochschule Harz in Wernigerode.
Unter der Leitung der Professoren Prof. E. Högerle, M. Kreyßig und H. Reckter hat die Projektgruppe der Studierenden Remo Fyda, Sebastian Goedecke, Petra Röse, Ivonne Bartok, Michael Wruck, Christian Schmalisch, Holger Lorenz und Jörg Bauersfeld ein virtuelles Stadtmodell hergestellt.
Historische Begleitung, Redaktion und Texterstellung Klaus Lehmann, Museumsleiter unter Beratung von Karl Guhl, Bürgermeister der Stadt Hitzacker und Ludwig Gerisch, Sammatz.