Museumspädagogisches Programm
Geschichte zum AnfassenKennen Sie Hitzacker und das Alte Zollhaus?
Kommen Sie mit, wir begleiten Sie!
Kommen Sie mit auf eine Zeitreise durch die kleine Stadt am großen Strom, wie Prinz Claus einst Hitzacker bezeichnete. Entdecken Sie mit unseren Stadt-Museumsbegleitern die besonderen Reize dieser Stadt, ja spannen Sie im Gespräch gemeinsam den Bogen zwischen Gestern und Heute einer 750 Jahre alten Stadt. Wir begleiten Sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, den aktuellen Baustellen und hoffen Sie entwickeln soviel Neugierde uns bald wieder zu besuchen. Denn Hitzacker braucht mehr Zeit als 1 1/2 Stunden!
Die Elbe: Wenn nicht breit – dann hoch – Eine Stadt lebt mit und an der Elbe.- Historischer Spaziergang durch Stadt und Museum – mit Lust auf mehr!
- Auf Zeitreise mit dem Zollschreiber durch die Stadt: Was hat die Toskana, Ostfriesland, Beethoven und ein Workaholic mit Hitzacker zu tun? (Im historischen Kostüm und entsprechender Ansprache!)
Dauer: 1 ½ Stunden, entsprechend der Wünsche der ReiserleiterInnen. Das Museum wird bei der Führung mit einbezogen.
Klaus Lehmann, Museumsleiter, Lehrer i.R., „Zollschreiber“,
Ulrich Stang, Magister der Gesellschaftswissenschaften,
Dieter Schünemann, Lebensmittelchemiker i.R., Bootsführer, seit Jahren Mitarbeiter im Alten Zollhaus
Kosten für Stadt-Museumsführungen
26.- €/Std (+ 2.50 € Eintritt Museum pro Person)
Mit dem Zollschreiber auf Zeitreise
Das Alte Zollhaus – GrenzenLos - mitten in der Stadt.
Gehen Sie mit dem Zollschreiber – im historischen Gewand und Sprache - durch die Räume, entdecken Sie seinen Widersacher den Herzog und kommen Sie zu einem Gang durch die Straßen der Stadt. Eine kleine Zeitreise – quer durch die Jahrhunderte.
Ein Fürst, der Bücher liebte und Hexen verfolgte
Gar Ungewöhnliches trug sich hier zu - im 17. Jahrhundert. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise mit dem Zollschreiber im Museum und in der Stadt zu einem, der es als „5. Geborener“ noch zu einem „Regierenden“ brachte und der von Hitzacker aus die „Fäden“ quer durchs damalige Reich „spann“: Und Hexen verfolgte. Herzog August der Jüngere. Mit einem Gang zum Ort des Geschehens. Mitten in der Stadt.
Eine Führung durch den Dötzinger Forst (mit Privat-PKW) zu den Resten einer unterirdisch angelegten Tankanlage für Benzin und Öle (Wifo). Errichtet in den 30ger Jahren, zerstört 1945/48. Eingeschlossen ist der Besuch der Wifo-Ausstellung im Museum im Alten Zollhaus Hitzacker(Elbe).
Zeit: 2 Stunden. Kosten: 8 € pro Personen (incl. Museums-Eintritt)
Ab Mai: einmal in der Woche Museumstag! (in Absprache mit den Hotels) Im Angebot: ´
- Buddelschiffbau
- Zwergenwerkstatt
- Über die magischen Kräfte der Hexen und Zauberschen
- Schreiben wie zu Omas Zeiten
- Bücher, Akten, Schreiben: Der „Computer“ des Herzogs
- Windharfenbau
Buddelschiffbau: Wie kommt der Jeetzelkahn in die Flasche?
Schiffbau und Schifffahrt haben in Hitzacker eine lange Tradition. Dieter Schünemann setzt mit Jung und Alt selbst erstellte Jeetzelkähne in die Buddelflasche und erzählt von der geheimnisvollen Kette in der Elbe und dem Leben der Bomätschern.
Zwergenwerkstatt
Einst lebten rund um den Weinberg die Hitzackeraner Zwerge. Auf dem Weg entlang der Jeetzel auf den Weinberg hört ihr von ihnen, der Goldenen Wiege, aber auch vom Raubritter Riebe. Was die Zwerge einst wussten, lernt ihr dabei von der heilkundigen Krauterfrau Johanna kennen und anwenden. Wie z.B. Salben herstellen, Wundheilpflanzen suchen und aufbereiten, die zum Wandern gut nützlich sind oder das vortreffliche Scheinheitswasser der „Untererdischen“, wie man Zwerge hier auch nannte. Treffpunkt ist im Zwergenkeller des Alten Zollhaus.
Über die magischen Kräfte der Hexen und Zauberschen: Hexentod zu Herzogs Zeiten
An die 70 Personen wurden der Hexerei angeklagt und sind zu Tode gekommen. 1610 zu Zeiten des Bücherfürsten Herzog August d.J. und noch später hat Hexerei eine lange Geschichte im Wendland. Wie mag eine „Zaubersche“ – wie sie hier genannt wurden – gewesen sein? Was war das alte Wissen, dass die Herrschenden verfolgten? Wir erinnern uns der Kräfte, die diesem Wissen zugrunde liegen. Was z.B. wussten die Menschen früherer Zeiten von der Macht der heilsamen und schützenden Pflanzen? Treffpunkt ist das Alte Zollhaus, anschließend geht es zur Elbe.
Schreiben wie zu Omas Zeiten
Ein Blick in das Archiv, den alten Akten des Alten Zollhauses zeigt wie der Zöllner schreiben konnte. Wir zeigen die Alte Technik des Schreibens mit Feder und Tinte auf Büttenpapier.
Bücher, Akten, Schreiben: Der „Computer“ des Herzogs
Ein Stück 400 Jahre altes „Hightec“ vom Bücherfürsten Herzog August d.J. kennenlernen! Wir zeigen das Bücherrad des Herzogs, nehmen alte Bücher in die Hand und schreiben mit Feder und Tinte wie zu Herzogs Zeiten.
Windharfenbauen im Alten Zollhaus
Von Mai bis September einmal in der Woche Museumspädagogischer Nachmittag
Preise bitte im Museum erfragen!