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Das Alte Zollhaus
Zollstraße 2
29456 Hitzacker (Elbe)
Fon: 05862.8838
Fax: 05862.8871
info@museum-hitzacker.de

Grenzenloser ELBgenuss - wir sind dabei

Elbsand und Geschichte -

mit dem Echolot auf die Elbe

Ein Museumsprojekt des Alten Zollhauses Hitzacker


echolotHitzacker hat eine neue Attraktion: Neben der neuen Hochwasserschutzanlage gibt es ein Projekt hinaus auf die Elbe, um dem Untergrund der Elbe auf die Spur zu gehen.

Spiegelglatt ist die Elbe, leichte Wirbel ziehen in der Strömung mit. Nichts verrät, was sich unter der Wasseroberfläche abspielt. Schiffe und Boote kreuzen vorsichtig die Elbe, man mag es nicht glauben, warum sie nicht einfach die Strommitte nehmen. Schifffahrtszeichen, das gelbe X oder + , Andreaskreuze am Ufer oder grüne und rote Tonnen im Elbstrom, sind jedoch wichtige Orientierungen für die großen und kleinen Kapitäne. Das was sich unter der Wasseroberfläche abspielt ist Untersuchungsgegenstand des Museums-Projektes des Alten Zollhauses.


Regelmäßig und auf Anfrage bietet das Zollhaus-Team Erkundungen hierüber auf der Elbe an. Denn der dynamische Elbfluss birgt gerade hier vor Hitzacker spannende Erkenntnisse über die Ursprünglichkeit eines Flussbettes und seine permanenten Veränderungen. Der Untergrund der Elbe ist ein spannender Ort, der einem Gebirge ähnelt. Mit dem ehemaligen Feuerwehrboot des Museums kann dies beobachtet und "erforscht" werden. Für das Projekt bekam das Museum 2008 den niedersächsischen Museumspreis der VGH-Stiftung für Museumspädagogik.

Vier Echolot-Stationen an Bord, die den Untergrund der Elbe mit Sensoren aufnehmen und auf einem Bildschirm abbilden, lassen ein Bild und die Vorstellung entstehen, wie es im Untergrund der Elbe aussieht. Wie wichtig diese Messung noch heute zwischen Hitzacker und Dömitz einmal in der Woche ist, davon erzählt der Bootsführer. "Nicht erst heute, auch zu DDR-Zeiten, musste hier an der innerdeutschen Grenze vermessen werden", so Museumsleiter Klaus Lehmann, "Geschichte pur am großen Strom".

Die Ausfahrten vom Zollboothafen in Hitzacker sind somit nicht nur naturkundliche Fahrten auf der Elbe, sondern verbinden auch ein Stück deutsch-deutsche Geschichte, erzählen von Flucht und Sperrzonen vom Leben einst an der Zonengrenze. Hautnah werden so Beobachtungen und Geschichten zu einer Erinnerung verbunden mit dem Glücksmoment nun frei auf der Elbe zu schippern.

Das Projekt wird gefördert mit Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Programm "Natur erleben" des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz, der VGH-Stiftung und der Deutschen Umwelthilfe.


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