3. Schachturnier um den Herzog-August-Elbe-Pokal
vom 18. - 22. August 2010
In Ströbeck spielt man Schach – aus Hitzacker kommt das Wissen um das Schachspiel. 1617 schrieb Herzog August d. J. in Hitzacker das erste Schachbuch in deutscher Sprache, zusammengestellt aus Werken, die bis dahin nur in lateinischer Sprache erschienen waren. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Spielweise des Schachdorfes Ströbeck im Harz. Auf diese Weise ist auch nachhaltig festgehalten, dass schon zu jener Zeit dort eine Schachtradition bestand, die bis heute fortbesteht.Seit 2008 besteht eine Partnerschaft mit dem Schachdorf Ströbeck und dem Museum. Von Mittwoch, den 18. August bis Sonntag, den 22. August 2010 fand das 3. Rundenturnier um den Herzog August Elbe-Pokal der Stadt Hitzacker statt. Am Sonntag, dem 22. August hieß es wieder: Eine ganze Stadt spielt Schach rund um das Alte Zollhaus Hitzacker.
Siegerehrung 2010
Der Gewinner des diesjährigen Herzog August Elbe Pokals steht fest:
Es ist Stephan Richter aus Winsen (Luhe).
v.l.n.r.: Turnierleiter Gottfried Eichler, Museumsleiter Klaus Lehmann, Bürgermeister
Dr. Karl-Heinz Jastram, Turniergewinner 2010 Stephan Richter aus Winsen (Luhe)
Selbst der Bürgermeister übte sich im strategischen Spiel
Aus der Nähe von Dresden war ein Ehepaar extra angereist um am 5-tägigen Herzog August Elbe Pokalturnier teilzunehmen. Zum 1. Platz reichte es nicht aber sie fühlten sich in Hitzacker wohl, „wir verbanden das mit einem Urlaub in der Stadt“, so das Ehepaar Feßling Der Pokal ging in diesem Jahr nach Winsen/Luhe an Stephan Richter. Heinrich Loelf Spielgemeinschaft Bleckede wurde 2. vor dem Hitzackeraner Heinrich Börner.Eine Stadt spielt Schach, in diesem Jahr bereits zum Dritten Mal entwickelt sich immer lebendiger. Tische und Bänke waren vor dem Zollhaus den ganzen Tag immer besetzt. Ein Spanferkel von Manfred Schauder reichte kaum aus um sich nach anstrengendem Spiel zu stärken. Neben einem 4 Städte Turnier mit der Siegergruppe aus Uelzen, gab es auch ein kleines Blitz- und Nachwuchsturnier. In einer Spielgemeinschaft beim Blitzturnier war Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Jastram und weiteren Spielfreunden mit einem 2. Platz, hinter Schachfreund Heinrich Börner erfolgreich. Der Schüler Philipp Rohde aus Hitzacker musste sich der Spielergemeinschaft aus Tripkau/Kaarßen geschlagen geben. Jonas Fredrich, Martin und Torben Stalbohm mit ihrem Spielleiter Horst Jahnke, der zu DDR-Zeiten schon Meisterschüler unterrichtete, waren ihm einfach überlegen.
„Wir hätten ein bisschen mehr Spieler und Zuschauer erwartet“, so Museumsleiter Klaus Lehmann, aber es war in Hitzacker einfach zu viel los. Lehmann dankte Gottfried Eichler für die erfolgreiche Ausrichtung des Turniers, für das überall in Schachzeitungen bundesweit geworben wurde.
Herzog August Elbe Pokal 2010 - Endstand
| Spieler | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | Punkte | Platz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stephan Richter | 1 | 1 | ½ | 1 | 1 | 1 | 1 | 6,5 | 1 | |
| Heinrich Loelf | 0 | 1 | ½ | 1 | 1 | ½ | 1 | 5,0 | 2 | |
| Heinrich Börner | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 1 | 4,0 | 3 | |
| Roland Feßling | ½ | ½ | 0 | 1 | 1 | ½ | 0 | 3,5 | 4 | |
| Dr. Fritz Möllmann | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 3,0 | 5 | |
| Manfred Landris | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | + | 3,0 | 6 | |
| August Dreyer | 0 | ½ | 0 | ½ | 0 | 0 | 1 | 2,0 | 7 | |
| Klaus Saslona | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | - | 0 | 1,0 | 8 |