|
| Eine Aktion zum Stadtjubiläum Hitzacker: Hitzackers Hausbewohner sind zum Mitmachen aufgerufen
![]() Wenn Häuser erzählen könnten: über die Zeiten, in denen sie erbaut wurden, über die Menschen, die in ihnen gelebt haben oder die Handwerker, die dort ihre Werkstätten betrieben... Der Arbeitskreis „Stadtgeschichte“ des Alten Zollhauses Hitzacker will die historischen Häuser der Stadt zum Sprechen bringen. „Häuser erzählen“ heißt das Projekt der Arbeitsgruppe.
Bereits am 28. Februar 2008 wurden an einigen Häusern der Stadtinsel Hitzackers „Hausfahnen“ angebracht. Diese wetterfesten Aushänge berichten in einem kurzen Text und einer kleinen „Chronik der Hausbewohner“ aus der Geschichte des Hauses. Illustriert werden sie mit einer historischen Aufnahme des Gebäudes und gfs. auch mit einem Hochwasser-Foto von 2002 oder 2006. Die Hauseigentümer oder Hausgemeinschaften Hitzacker sind dazu eingeladen, sich mit ihrem Haus an diesem Projekt zu beteiligen. „Jedes Haus erzählt ein Stück Stadtgeschichte“, erklärt Museumsleiter Klaus Lehmann, „bei einem Rundgang durch die Stadt erleben Einheimischen wie Gäste mithilfe der historischen Hausfahnen ein lebendiges Bild der Geschichte der Stadt Hitzacker, ihrer Häuser und ihrer Bewohner.“
„In meinem Haus lebten zum Beispiel Generationen von Schmiedemeistern und Rademachern.“ berichtet Hauseigentümerin Ulrike Bergmann. Die Hausbesitzer, die sich mit ihrem Haus an dem Projekt beteiligen wollen, können sich im Alten Zollhaus unverbindlich informieren. Die Kosten für die Erstellung der Fahnen müssen die Eigentümer selbst tragen. Durch die Gemeinschaftsaktion hoffen die Initiatoren jedoch die Kosten vergleichsweise niedrig halten zu können. Praktische Unterstützung bekommt dieses Projekt durch den Museumsverbund Lüchow-Dannenberg und das Alte Zollhaus. Wer bei der Arbeitsgruppe „Stadtgeschichte“ mitmachen möchte, erreicht das Museumsteam unter 0 58 62 - 88 38. |
„Häuser erzählen“