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Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag
inkl. Feiertage
10 - 17 Uhr
Montags geschlossen
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Das Alte Zollhaus
Zollstraße 2
29456 Hitzacker (Elbe)
Fon: 05862.8838
Fax: 05862.8871
info@museum-hitzacker.de
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Das Alte Zollhaus

Sütterlin-Stube


im Alten Zollhaus Hitzacker(Elbe) Museum*




Wir übertragen die "Deutsche Schrift"
in unsere heutige Lateinschrift.
Schriftarten


Haben Sie noch Feldpost, alte Briefe, alte Postkarten, alte Rezepte, Tagebücher und Urkunden etc. die niemand mehr lesen kann. Dann bringen oder schicken Sie uns Ihre Unterlagen, wenn möglich als Kopie. Diskretion ist bei uns selbstverständlich.

 

 

Ihr Ansprechpartner:
Frau Petra Peetz
E-Mail: suetterlinstube@web.de
 
 
 


* Ein Leserbrief unseres Museumskollegen aus Clenze in der ejz vom 27.1.2011:
Keine Sütterlin-Texte in »Sütterlin-Stube»
Meldung »Sütterlin-Stube überträgt alte Akten» (EJZ vom 13. Januar) Mit der »Sütterlinschrift» ist es wie mit dem »Wendenknüppel»: Begriffe mögen noch so unsinnig sein, und sie erweisen sich trotzdem als unausrottbar. So wenig wie der Giebelpfahl der hiesigen Bauernhäuser etwas mit den Wenden zu tun hat, so wenig hat die alte Schrift in Akten des 19.
oder 18. Jahrhunderts etwas mit Herrn Sütterlin zu tun. Der Pädagoge und Grafiker L. Sütterlin hat nichts weiter getan, als die alte deutsche Kurrentschrift, wie er meinte, der Kinderhand besser anzupassen: steilere Buchstabenstellung, rundere Formen, Verzicht auf an- und abschwellende Strichführung, breiteres Mittelband (Korpus) im Verhältnis zu Unter- und Oberlängen. Erst in den 1920er-Jahren wurde diese Schrift als Schulschrift in mehreren deutschen Ländern erprobt und in den 1930er-Jahren (bis 1941) als verbindlich in ganz Deutschland eingeführt.

Die alten Texte, die in der sogenannten Sütterlin-Stube in Hitzacker transkribiert werden, sind mit Sicherheit zu 100 Prozent keine Sütterlin-Texte, selbst dann, wenn sie aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stammen. Dies alles ist dem Museumsleiter in Hitzacker selbstverständlich bekannt. Umso bedauerlicher ist es, dass durch die Namensgebung der Schreibwerkstatt ein unsinniger Begriff weitertransportiert und verfestigt wird.
Übrigens: In der schulgeschichtlichen Abteilung des Clenzer Museums kann man sich über dieses Thema bestens informieren. Zugegeben, es gibt gravierendere Probleme in der Welt, aber sachliche Aufklärung hat auch in kleinen Dingen ihre Berechtigung.
Dr. Ulrich Schröder, Clenze


Unser Kommentar: Wir verwenden zwar einen (im Sinne von  U.S.) falschen Begriff, der im "Volksmund" etwas verstehbar macht - schreiben aber dazu, was wir machen. Leider kennen wenige den Ausdruck Current, Kanzleischrift etc und würden uns demnach nicht finden. Aber für Aufklärung sorgt ja Dr. U.S.  - darüber freuen wir und bedanken uns auch!

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